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Studieren und Forschen in Deutschland

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Studieren und Forschen in Deutschland


Forschungsrankings

Wettbewerb ist ein prägendes Element in der Wissenschaft, sowohl für Forscher als auch für ihre Institutionen. In den letzten Jahren nimmt der Wettbewerb in Europa und speziell in Deutschland neue Formen an und gewinnt damit auch eine neue Qualität; insbesondere im Zusammenhang mit der Etablierung des Europäischen Forschungsraums. Daher haben in Deutschland seit einiger Zeit ranking lists Konjunktur: immer neue Versuche, Exzellenz in Reihenfolgen zu bringen, kommen auf den Markt.
Um Ihnen in in dieser Vielfalt eine Orientierung zu bieten, empfehlen wir Ihnen folgende Veröffentlichungen:

DFG-Förder-Ranking

Das DFG-Förder-Ranking zeigt die Verteilung der Mittel der DFG auf die Institutionen, in denen Forschung betrieben wird, in einer nach Fachgebieten differenzierenden Form. Dieser Indikator für wissenschaftliche Aktivität und ihre Qualität. ist deshalb gerechtfertigt, weil die Mittel der DFG nur an Wissenschaftler vergeben werden, die sich mit ihren Vorhaben einem immer intensiver werdenden Wettbewerb der besten Ideen, in einigen Programmen zusätzlich der besten Strukturen für die Forschung und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses, stellen.

Zudem bezieht der Bericht neue, aufschlussreiche Aspekte des Forschungsgeschehens – Internationalität, Netzwerkbildung und die internationale Resonanz wissenschaftlicher Veröffentlichungen – in die Analyse ein.

http://www.dfg.de/ranking/ 

DFG-Förderranking: Rangreihen der 20 Hochschulen mit dem höchsten DFG-Bewilligungsvolumen 2002 bis 2004
Hochschule Rang
München U 1
Aachen TH 2
Heidelberg U 3
Würzburg U 4
Berlin HU 5
Karlsruhe TH 6
Erlangen-Nürnberg U 7
Tübingen U 8
München TU 9
Berlin FU 10
Freiburg U 11
Göttingen U 12
Bonn U 13
Stuttgart U 14
Münster U 15
Bochum U 16
Hamburg U 17
Köln U 18
Mainz U 19
Frankfurt/Main U 20

CHE-Forschungsranking

Anliegen des CHE-Forschungsrankings ist es, die forschungsaktiven Fakultäten in Deutschland zu lokalisieren. Begründet auf Publikationsoutput, Drittmittelaufkommen, Zahl der Promotionen sowie Zahl der Patentanmeldungen bei den ingenieurwissenschaftlichen Fächern weist dieses Ranking je Fach eine Gruppe forschungsstarker Fakultäten aus, die in einem Fach in mehreren der genannten Bereiche jeweils zur Spitzengruppe gehören. Auch wenn sich die genutzten Messgrößen scheinbar für alle Fächer gleich anhören, werden doch fachspezifisch angepasste Verfahren verwendet - immer in Absprache mit Fachvertretern.

http://www.che-ranking.de/allgemeines_fr.php

CHE ForschungsRanking 2006: Besonders forschungsstarke Hochschulen
Hochschule Anzahl Fächer im CHE-Ranking davon forschungsstark
TU München 8 7
Uni Heidelberg 13 9
Uni Karlsruhe 6 4
Uni Freiburg 13 8
Uni Stuttgart 10 6
LMU München 14 8
Uni Göttingen 13 7
Uni Frankfurt a. M. 14 7

Humboldt-Ranking 2005

Das Humboldt-Ranking zählt die Forschungsaufenthalte der von der Stiftung geförderten Stipendiaten und Preisträger an deutschen Forschungseinrichtungen. In den Jahren 2001 bis 2005 gab es insgesamt 4.943 langfristige Forschungsaufenthalte von Humboldtianern in Deutschland. Hinter jedem Aufenthalt steht die Entscheidung für einen Gastgeber und Kooperationspartner in Deutschland und eine Aussage: Darüber, wie attraktiv Deutschland generell für Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland ist. Darüber, in welchen Fachbereichen die deutsche Forschung so gut ist, dass sie den internationalen Wettbewerb um die Besten gewinnt. Und darüber, welche Wissenschaftler in Deutschland besonders intensive internationale Kontakte pflegen. Weitere Informationen unter: http://www.humboldt-foundation.de/ranking

Rangliste der Universitäten
Rang gewichtet* Rang absolut Einrichtung Aufenthalte Stipendiaten Aufenthalte Preisträger Aufenthalte gesamt
1 21 Universität Bayreuth 55 23 78
2 5 Universität Heidelberg 123 44 166
3 4 Technische Universität München 115 55 170
4 2 Freie Universität Berlin 152 40 192
5 17 Technische Universität Darmstadt 70 15 85
6 14 Universität Stuttgart 67 23 90
7 28 Universität Konstanz 47 7 54
8 3 Humboldt-Universität Berlin 138 47 185
9 20 Universität Karlsruhe (TH) 53 25 78
10 9 Universität Tübingen 95 19 114
11 23 Universität Ulm 49 13 62
12 10 Universität Freiburg 89 21 110
13 6 Universität Bonn 109 30 139
14 1 Universität München 165 47 212
15 8 Universität Göttingen 92 26 118
16 39 Technische Universität Kaiserslautern 27 7 34
17 13 Universität Bochum 69 24 93

* Nach gewichteten Zahlen: Aufenthalte pro 100 Professuren
Anzahl der Professuren gemäß Angaben des Statistischen Bundesamtes

Datenreport Wissenschaft weltoffen

Wissenschaft weltoffen ist ein Datenreport zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland. Darin finden sich u.a. Zahlen zu ausländischen Wissenschaftlern in Deutschland und zu deutschen Wissenschaftlern im Ausland.

http://www.wissenschaft-weltoffen.de/

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DAAD Glossar

Hochschule

Übergeordneter Begriff für die verschiedenen Hochschultypen, wie beispielsweise Universitäten, Fachhochschulen oder Musik- und Kunsthochschulen.

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© 2009 Deutscher Akademischer Austausch Dienst e.V. (DAAD), Kennedyallee 50, D-53175 Bonn
Quelle: http://www.daad.de/deutschland/forschung/forschungs-rankings/04675.de.html
Stand: 2009-01-09