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Wettbewerb ist ein prägendes Element in der Wissenschaft, sowohl für Forscher als auch für ihre Institutionen. In den letzten Jahren nimmt der Wettbewerb in Europa und speziell in Deutschland neue Formen an und gewinnt damit auch eine neue Qualität; insbesondere im Zusammenhang mit der Etablierung des Europäischen Forschungsraums. Daher haben in Deutschland seit einiger Zeit ranking lists Konjunktur: immer neue Versuche, Exzellenz in Reihenfolgen zu bringen, kommen auf den Markt.
Um Ihnen in in dieser Vielfalt eine Orientierung zu bieten, empfehlen wir Ihnen folgende Veröffentlichungen:
Das DFG-Förder-Ranking zeigt die Verteilung der Mittel der DFG auf die Institutionen, in denen Forschung betrieben wird, in einer nach Fachgebieten differenzierenden Form. Dieser Indikator für wissenschaftliche Aktivität und ihre Qualität. ist deshalb gerechtfertigt, weil die Mittel der DFG nur an Wissenschaftler vergeben werden, die sich mit ihren Vorhaben einem immer intensiver werdenden Wettbewerb der besten Ideen, in einigen Programmen zusätzlich der besten Strukturen für die Forschung und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses, stellen.
Zudem bezieht der Bericht neue, aufschlussreiche Aspekte des Forschungsgeschehens Internationalität, Netzwerkbildung und die internationale Resonanz wissenschaftlicher Veröffentlichungen in die Analyse ein.
| Hochschule | Rang |
|---|---|
| München U | 1 |
| Aachen TH | 2 |
| Heidelberg U | 3 |
| Würzburg U | 4 |
| Berlin HU | 5 |
| Karlsruhe TH | 6 |
| Erlangen-Nürnberg U | 7 |
| Tübingen U | 8 |
| München TU | 9 |
| Berlin FU | 10 |
| Freiburg U | 11 |
| Göttingen U | 12 |
| Bonn U | 13 |
| Stuttgart U | 14 |
| Münster U | 15 |
| Bochum U | 16 |
| Hamburg U | 17 |
| Köln U | 18 |
| Mainz U | 19 |
| Frankfurt/Main U | 20 |
Anliegen des CHE-Forschungsrankings ist es, die forschungsaktiven Fakultäten in Deutschland zu lokalisieren. Begründet auf Publikationsoutput, Drittmittelaufkommen, Zahl der Promotionen sowie Zahl der Patentanmeldungen bei den ingenieurwissenschaftlichen Fächern weist dieses Ranking je Fach eine Gruppe forschungsstarker Fakultäten aus, die in einem Fach in mehreren der genannten Bereiche jeweils zur Spitzengruppe gehören. Auch wenn sich die genutzten Messgrößen scheinbar für alle Fächer gleich anhören, werden doch fachspezifisch angepasste Verfahren verwendet - immer in Absprache mit Fachvertretern.
http://www.che-ranking.de/allgemeines_fr.php
| Hochschule | Anzahl Fächer im CHE-Ranking | davon forschungsstark |
|---|---|---|
| TU München | 8 | 7 |
| Uni Heidelberg | 13 | 9 |
| Uni Karlsruhe | 6 | 4 |
| Uni Freiburg | 13 | 8 |
| Uni Stuttgart | 10 | 6 |
| LMU München | 14 | 8 |
| Uni Göttingen | 13 | 7 |
| Uni Frankfurt a. M. | 14 | 7 |
Das Humboldt-Ranking zählt die Forschungsaufenthalte der von der Stiftung geförderten Stipendiaten und Preisträger an deutschen Forschungseinrichtungen. In den Jahren 2001 bis 2005 gab es insgesamt 4.943 langfristige Forschungsaufenthalte von Humboldtianern in Deutschland. Hinter jedem Aufenthalt steht die Entscheidung für einen Gastgeber und Kooperationspartner in Deutschland und eine Aussage: Darüber, wie attraktiv Deutschland generell für Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland ist. Darüber, in welchen Fachbereichen die deutsche Forschung so gut ist, dass sie den internationalen Wettbewerb um die Besten gewinnt. Und darüber, welche Wissenschaftler in Deutschland besonders intensive internationale Kontakte pflegen. Weitere Informationen unter: http://www.humboldt-foundation.de/ranking
| Rang gewichtet* | Rang absolut | Einrichtung | Aufenthalte Stipendiaten | Aufenthalte Preisträger | Aufenthalte gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 21 | Universität Bayreuth | 55 | 23 | 78 |
| 2 | 5 | Universität Heidelberg | 123 | 44 | 166 |
| 3 | 4 | Technische Universität München | 115 | 55 | 170 |
| 4 | 2 | Freie Universität Berlin | 152 | 40 | 192 |
| 5 | 17 | Technische Universität Darmstadt | 70 | 15 | 85 |
| 6 | 14 | Universität Stuttgart | 67 | 23 | 90 |
| 7 | 28 | Universität Konstanz | 47 | 7 | 54 |
| 8 | 3 | Humboldt-Universität Berlin | 138 | 47 | 185 |
| 9 | 20 | Universität Karlsruhe (TH) | 53 | 25 | 78 |
| 10 | 9 | Universität Tübingen | 95 | 19 | 114 |
| 11 | 23 | Universität Ulm | 49 | 13 | 62 |
| 12 | 10 | Universität Freiburg | 89 | 21 | 110 |
| 13 | 6 | Universität Bonn | 109 | 30 | 139 |
| 14 | 1 | Universität München | 165 | 47 | 212 |
| 15 | 8 | Universität Göttingen | 92 | 26 | 118 |
| 16 | 39 | Technische Universität Kaiserslautern | 27 | 7 | 34 |
| 17 | 13 | Universität Bochum | 69 | 24 | 93 |
* Nach gewichteten Zahlen: Aufenthalte pro 100 Professuren
Anzahl der Professuren gemäß Angaben des Statistischen Bundesamtes
Wissenschaft weltoffen ist ein Datenreport zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland. Darin finden sich u.a. Zahlen zu ausländischen Wissenschaftlern in Deutschland und zu deutschen Wissenschaftlern im Ausland.