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Internationale Promotionsprogramme (IPP)

IPP made in Germany

IPP made in Germany - ist ein Netz von 50 Promotionsstudiengängen
in einer Vielzahl von Fachrichtungen
an Zentren wissenschaftlicher Exzellenz
über das gesamte Bundesgebiet verteilt


Seit 2001 wurden diese Studiengänge im Rahmen des Förderprogramms "Promotion an Hochschulen in Deutschland" (PHD) von Deutschem Akademischem Austausch Dienst (DAAD) und Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) gemeinsam ausgewählt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat für die Jahre 2001-2006 insgesamt 30 Mio. EUR für die beteiligten Hochschulen zur Verfügung gestellt. Wesentliche Kriterien für die Aufnahme von Projekten in die Förderung sind: wissenschaftliche Exzellenz, Strukturierung und Transparenz sowie internationale Ausrichtung des geplanten Promotionsstudiengangs.

Was IPP made in Germany Ihnen bietet

Sie promovieren an einem ausgewiesenen Zentrum exzellenter Forschung. Dies garantiert den hohen akademischen Standard Ihrer Ausbildung. Sie sind im ständigen Kontakt mit den betreuenden Hochschullehrern und erhalten die Möglichkeit zu gemeinsamer intensiver Forschungstätigkeit und interdisziplinärem Dialog durch fakultätsübergreifende Studienangebote.

Im IPP besuchen deutsche und ausländische Doktoranden gemeinsam die Veranstaltungen des Begleitcurriculums. Gastvorlesungen ausländischer Wissenschaftler gehören zum Lehrangebot. Dieses findet zum Teil in Englisch statt. Die Dissertationsschrift kann in englischer Sprache oder einer anderen Weltsprache angefertigt werden, die Disputation auf Englisch erfolgen. Forschungsaufenthalte an einer Partnerhochschule im Ausland sind erwünscht.

Ein weiteres Plus ist die Strukturierung des Promotionsstudiums. Als Doktorand in einem IPP sind Sie kein Einzelkämpfer im Wissenschaftsdschungel, sondern erfahren intensive Betreuung in institutioneller Verantwortung der Hochschule. Die begleitenden curricularen Veranstaltungen vermitteln neben fachübergreifenden Themen Methoden und Präsentationstechniken, die Sie auf künftige berufliche Tätigkeiten vorbereiten.

Mehr Struktur bringt auch mehr Transparenz. Der Erfolg Ihrer Promotion hängt nicht mehr ausschließlich von dem Verhältnis zwischen Ihrem "Doktorvater" und Ihnen ab. Im IPP übernimmt die Hochschule als Institution eine festgeschriebene Verantwortung für die Promovierenden. Klare Regelungen und die Festlegung von Fristen machen die Promotionsdauer kalkulierbar. Und sollten Sie Ihren Studienabschluss im Ausland erworben haben, ist das kein Problem: Im IPP gelten flexible Zulassungsverfahren für internationale Abschlüsse.

Ihre Teilnahme an einem IPP

In den meisten Programmen gibt es feste Bewerbungstermine (1-2 jährlich). Die Auswahlverfahren variieren von Programm zu Programm: In der Regel folgt auf einen schriftlichen Test ein Auswahlgespräch.

Die Studienfinanzierung erfolgt entweder über die gängigen Stipendienprogramme oder über Weiterqualifizierungsstellen an den Hochschulen. Informationen zu hochschulspezifischen Fördermöglichkeiten erhalten Sie bei den Ansprechpartnern für die Promotionsstudiengänge. Aus Mitteln des PHD-Programms stehen Zuschüsse für die Mehrkosten eines Auslandsaufenthalts zur Verfügung.

Eine Reihe von Promotionsprogrammen haben Master-Kurse von 1-2 Jahren vorgeschaltet. Die Teilnahme an diesen Programmen kann je nach Ihren Vorkenntnissen empfehlenswert sein.

Mehr über die Projekte finden Sie in unserer Übersicht.

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DAAD Glossar

Auswahlverfahren

Wenn es für einen Studiengang mehr Bewerber als Plätze gibt, findet ein Auswahlverfahren statt. Die Auswahl wird zum Teil von der ZVS, zum Teil von den Hochschulen selber durchgeführt. Auswahlkriterien sind zum Beispiel Abiturnote, Wartezeit und besonderes Engagement.

Doktorand

Jemand, der an seiner Dissertation arbeitet (promoviert).

Hochschule

Übergeordneter Begriff für die verschiedenen Hochschultypen, wie beispielsweise Universitäten, Fachhochschulen oder Musik- und Kunsthochschulen.

Master

International anerkannter Studienabschluss, der meistens auf den Bachelor aufbaut. Masterstudien dauern zwischen zwei und vier Semestern.

Promotion

Die Promotion dient dazu, den Doktortitel zu erwerben. Dafür müssen die Promovierenden (Doktoranden) eine schriftliche Arbeit (Dissertation) und eine mündliche Prüfung (Rigorosum oder Disputation) ablegen. Wer promovieren will, muss meistens ein abgeschlossenes Hochschulstudium nachweisen. Viele Hochschulen bieten für die wissenschaftliche Qualifikation von Promovierenden Graduiertenkollegs und Promotionsstudiengänge an.

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© 2009 Deutscher Akademischer Austausch Dienst e.V. (DAAD), Kennedyallee 50, D-53175 Bonn
Quelle: http://www.daad.de/deutschland/forschung/promotion/04673.de.html
Stand: 2009-01-08