Home « Studieren und Forschen in Deutschland « Hochschulen « Hochschultypen « Kunst-, Musik-, Filmhochschulen
Kunst-, Musik- und Filmhochschulen: Die Einstiegshürden sind hoch, die Ausbildung exzellent. Im Einzelunterricht oder in Kleingruppen erhält der Nachwuchs den letzten künstlerischen Schliff.
Maler, Schauspieler, Dirigent: Wer seine künstlerische Begabung zum Beruf machen will, ist an einer der rund 52 staatlich anerkannten Kunst-, Musik- oder Filmhochschulen in Deutschland bestens aufgehoben. Das Spektrum der Studiengänge reicht von Malerei, Gestaltung und Architektur bis hin zu Regieführung, Musik und Schauspiel. Renommierte Kunstschaffende aus dem In- und Ausland garantieren dafür, dass der Nachwuchs seine Talente voll entfalten kann und den nötigen Feinschliff, aber auch Praxisbezug erhält. So bieten zum Beispiel die Filmakademie Ludwigsburg, die Hochschule für Fernsehen und Film in München und die Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg stark praxisbezogene Ausbildungen für Regisseure, Kameraleute, Drehbuchautoren und Produktionsleiter an. Die Kunsthochschule für Medien Köln oder die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe wiederum haben sich als Ausbildungsstätte für Medienkunst- und Medientechnik etabliert.
Besonders begehrt bei ausländischen Studierenden sind die Musikhochschulen. Dort werden künftige Sänger, Dirigenten, Instrumentalmusiker, Musikpädagogen und Musiklehrer ausgebildet. Darüber hinaus bieten einige Musikhochschulen auch Ausbildungsgänge in Jazz (zum Beispiel Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, Hochschule für Musik Köln), Musiktheater-Regie (zum Beispiel Folkwang Hochschule Essen, Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin), Bühnentanz (Hochschule für Tanz Dresden, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main) oder Kirchenmusik (Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf) an.
Bei den Musikhochschulen gilt ebenso wie bei den Kunst- und Filmhochschulen: Die Zahl der Studienplätze ist stark begrenzt. Nur wer bei der Eignungsprüfung beweist, dass er über das richtige Rhythmusgefühl und ein hervorragendes Gehör verfügt, hat eine Chance. Ohne Mappen mit eigenen Arbeiten, Referenzen und häufig auch Aufnahmeprüfungen gibt es auch keinen Zutritt an eine der Kunst- und Filmhochschulen. Dafür können besonders Begabte auch ohne Hochschulreife zugelassen werden.