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Den ausländischen Alumni deutscher Hochschulen kommt im Zuge transnationaler Ausbildung und Rekrutierung eine immer wichtigere Rolle zu. Dank ihres Studien- oder Forschungsaufenthaltes an deutschen Hochschulen sind sie eine hervorragend qualifizierte und Deutschland besonders gewogene Klientel, die sich häufig in Schlüsselpositionen in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur befindet. Vernetzung und lebenslanges Lernen sind Grundvoraussetzungen, damit die Alumni als Experten, Entscheidungsträger und Partner im Ausland in Kontakt mit Deutschland und auf dem neuesten Stand der Entwicklungen bleiben.
Um die Hochschulen im Ausbau ihrer Alumni-Arbeit zu unterstützen, führt der DAAD die beiden Alumni-Programme für Entwicklungsländer (gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ) und das Programm Alumni-Plus (gefördert vom Auswärtigen Amt, AA) gemeinsam fort. Die Ausschreibungen wurden zusammengeführt. Bei der Antragstellung wird zwischen den Geldgebern unterschieden, die Formblätter und Förderleistungen an sich sind aber gleich.
Da der DAAD in den nächsten Monaten auf Online-Antragstellungsverfahren umstellen wird, raten wir Ihnen unbedingt vor Ausfüllen der Anträge persönliche Beratung bei den zuständigen DAAD-Kolleginnen in Anspruch zu nehmen:
Ihre Anträge richten Sie bitte an:
Referat 432
Alumni-Programme, weltweit
Postfach 20 04 04
53134 Bonn
Die nachhaltige Bindung der Alumni wird für die deutschen Hochschulen immer wichtiger. Der DAAD koordiniert das zentrale Projekt der Adressrecherche von Deutschland-Alumni, an dem sich deutsche Hochschulen kostenfrei beteiligen können. Im Jahr 2007 fand die Suche in Ägypten, Griechenland, Japan, der Türkei und den USA statt. Für 2008 sind die Länder Kasachstan, Ukraine, Rumänien, Russland und Mexiko vorgesehen.